Perfektes Putten

· Sportteam
Lass uns in eine der wichtigsten Fähigkeiten im Golfsport eintauchen: das Putten.
Egal, ob wir erfahrene Golfer sind oder nur am Wochenende spielen – Putten kann über unsere Runde entscheiden. Ein sicherer Putt gibt uns Schwung, während ein verfehlter Versuch schnell frustriert.
Aber keine Sorge – wir führen dich durch die Grundlagen, verschiedene Puttertypen und praktische Techniken, um unsere Scores zu verbessern und mehr Selbstvertrauen auf dem Grün zu gewinnen.
Puttertypen verstehen
Die Wahl des richtigen Putters ist entscheidend.
Es gibt drei Haupttypen, die wir kennen sollten:
Blade-Putter
Blade-Putter sind die klassische Variante – schmal und elegant. Sie eignen sich ideal für Spieler mit konstantem Schwung und einer leicht bogenförmigen Bewegung (von innen nach außen).
- Allerdings verzeihen sie weniger Fehler: treffer außerhalb der Mitte können stark vom Ziel abweichen. Für Anfänger sind sie anspruchsvoll, aber für präzise Spieler sehr effektiv;
- Mallet-Putter
Mallet-Putter sind größer und erleichtern die Ausrichtung. Sie verzeihen auch ungenaue Treffer besser, sodass der Ball näher am Loch endet. Diese Putter eignen sich besonders für einen geraden Rück- und Durchschwung und geben mehr Sicherheit auf dem Grün;
- High-MOI-Mallet-Putter
Diese Putter bieten maximale Stabilität und Fehlertoleranz. Durch ihr spezielles Design reduzieren sie das Verdrehen während des Schwungs. Viele Modelle verfügen über visuelle Ausrichtungshilfen und verstellbare Gewichte, sodass wir den Putter optimal an unseren Stil anpassen können. Es lohnt sich, verschiedene Modelle auszuprobieren.
Den richtigen Putter finden
Neben dem Typ spielen weitere Faktoren eine wichtige Rolle:
Länge: die meisten Putter sind 33–35 Zoll lang. Die richtige Länge sorgt dafür, dass unsere Augen direkt über dem Ball sind und verhindert Rückenprobleme;
Griffgröße: von Standard bis Jumbo – größere Griffe reduzieren die Handgelenksbewegung und sorgen für einen ruhigeren Schwung;
Verstellbares Gewicht: einige Putter erlauben Anpassungen, um Abweichungen nach links oder rechts zu korrigieren.
Training auf dem Grün
Übung ist der Schlüssel.
Wir sollten uns auf Folgendes konzentrieren:
- Kurze Putts (1–2 Meter): besonders wichtig, um Bogeys zu vermeiden. Wiederholungen schaffen Sicherheit;
- Mittlere Putts (3–6 Meter): helfen, Gefühl und Geschwindigkeit zu entwickeln;
- Lange Putts (9–12 Meter): ziel ist es, den Ball in einem Umkreis von etwa einem Meter zum Loch zu stoppen, um Drei-Putts zu vermeiden.
Kleine Wettbewerbe oder Challenges erhöhen den Druck und verbessern Fokus sowie mentale Stärke.
Zu Hause trainieren
Wir brauchen nicht immer ein Golfgrün. Indoor-Matten oder kleine Außenbereiche ermöglichen Training jederzeit. Matten mit 2–4 Metern Länge eignen sich besonders gut. Ausrichtungshilfen helfen, die richtige Position von Augen und Schultern beizubehalten. Schon eine kurze tägliche Routine bringt spürbare Fortschritte.
Aufwärmen vor der Runde
Vor dem Spiel ist eine kurze Putting-Routine entscheidend. 10–15 Minuten reichen, um ein Gefühl für die Geschwindigkeit des Grüns zu bekommen. Eine Mischung aus kurzen und langen Putts hilft, Selbstvertrauen aufzubauen und mental vorbereitet zu starten.
Wichtige Tipps für Konstanz
Für kontinuierliche Verbesserung sollten wir:
- Den Griff locker halten, um Spannung zu vermeiden;
- Die Augen direkt über dem Ball positionieren;
- Einen ruhigen, kontrollierten Schwung ausführen statt Kraft einzusetzen;
- Die Ballbewegung beobachten, um das Grün besser zu lesen.
Diese kleinen Anpassungen machen langfristig einen großen Unterschied.
Erobere das Grün!
Putten kann im Golf den entscheidenden Unterschied machen. Mit dem richtigen Putter, passender Länge, gutem Griff und regelmäßigem Training können wir unseren Schwung stabilisieren und bessere Ergebnisse erzielen.
Selbstvertrauen entsteht durch Vorbereitung – also regelmäßig üben, geduldig bleiben und den Moment genießen, wenn der Ball ins Loch fällt. Das Grün gehört uns!