Kad jāmaina riepas?
Lars
Lars
| 15-05-2026
Fahrzeugteam · Fahrzeugteam
Reifen verschleißen schleichend. Das ist die Tücke. Ein Reifen kann aus der Ferne noch gut aussehen und trotzdem bei Nässe oder schnellen Kurvenfahrten alles andere als sicher sein. Zu wissen,
Kad jāmaina riepas?
worauf man achten muss, erfordert nur etwa fünf Minuten Aufmerksamkeit – und es lohnt sich jedes Mal.

Profiltiefe: Die wichtigste Kennzahl

In den meisten Regionen gilt für Motorradreifen eine gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 mm (2/32 Zoll). Ist das Profil bis zu diesem Wert abgefahren, muss der Reifen ersetzt werden. Am einfachsten lässt sich die Profiltiefe mithilfe der integrierten Verschleißindikatoren überprüfen – kleine Gumminoppen in den Profilrillen. Sobald das umliegende Profil auf das gleiche Niveau wie der Indikator abgefahren ist, hat der Reifen die Mindestprofiltiefe erreicht. Ein Messgerät ist nicht erforderlich – eine sorgfältige Sichtprüfung genügt. Die meisten Straßenreifen haben eine Profiltiefe von 5–8 mm. Sobald diese unter 2 mm sinkt, sollte der Reifen gewechselt werden. Bei Nässe oder längeren Fahrten empfiehlt sich eine Profiltiefe von ca. 3 mm.

Risse, Beulen und Beschädigungen der Seitenwand

Die Gummimischung kann mit der Zeit austrocknen – selbst wenn die Reifen äußerlich in gutem Zustand erscheinen. UV-Strahlung beschleunigt diesen Prozess, insbesondere bei Fahrrädern, die regelmäßig im Freien abgestellt werden. Untersuchen Sie die Seitenwände sorgfältig auf kleine Risse oder Verfärbungen. Beulen oder Blasen deuten oft auf Lufteinschlüsse zwischen den Gummischichten hin, was ein Zeichen dafür ist, dass der Reifen nicht mehr stabil ist. Tiefe Schnitte oder Risse, die weit genug ins Innere reichen, können zu einem plötzlichen Reifenschaden führen. Jedes dieser Anzeichen bedeutet, dass ein sofortiger Reifenwechsel erforderlich ist.
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Ungleichmäßiges Abriebbild

Flache Stellen in der Reifenmitte sind typisch für Motorräder, die hauptsächlich auf Autobahnen in aufrechter Position gefahren werden. Randabflachungen entstehen bei Fahrern, die immer wieder die gleichen Schräglagen verwenden. Auswaschungen – auch als „Cupping“ bezeichnet – erzeugen Unebenheiten am Reifenumfang. Geringfügige Auswaschungen sind nicht immer problematisch, aber verstärkte Vibrationen während der Fahrt deuten darauf hin, dass der Reifen gewechselt werden muss.

Das Alter des Reifens

Ist ein Reifen älter als 5–6 Jahre, sollte er unabhängig von der Profiltiefe ausgetauscht werden. Das Alter lässt sich anhand des DOT-Codes an der Reifenflanke ermitteln – die letzten vier Ziffern geben Kalenderwoche und Jahr der Herstellung an. Hitze, Sonne und Witterungseinflüsse beschleunigen die Alterung, selbst wenn das Motorrad nur in der Garage steht.

Reifendruck – Tägliche Kontrolle

Überprüfen Sie den Reifendruck mindestens einmal im Monat und vor längeren Fahrten. Messen Sie immer im kalten Zustand, nicht nach der Fahrt, da Wärme den Druck erhöht und zu einem falschen Messwert führen kann. Zu niedriger Reifendruck beschleunigt ungleichmäßigen Verschleiß und verringert die Bodenhaftung. Diese kurze, zweiminütige Prüfung verlängert die Lebensdauer Ihrer Reifen deutlich.

Nach jedem Aufprall

Lassen Sie Ihre Reifen überprüfen, nachdem Sie auf etwas Ungewöhnliches auf der Straße gefahren sind. Ein Reifen kann äußerlich unbeschädigt sein und trotzdem Tage oder Wochen später ausfallen. Gehen Sie nicht davon aus, dass ein unbeschädigter Reifen sicher ist.
Regelmäßige Reifenkontrollen sind eine kleine Investition in Ihre Sicherheit. Durch die Überprüfung von Profiltiefe, Seitenwandbeschaffenheit, Alter und Reifendruck können Sie Unfälle vermeiden und die Lebensdauer Ihrer Reifen verlängern. Denken Sie daran: Ein kurzer Blick heute sorgt für Ihre Sicherheit morgen.